Pizza & Pasta, Vegetarisch

Pasta „Salvia“ – wie bei Vapiano

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IMG_4442Nachdem ja vor einigen Monaten direkt in unserer Nachbarschaft ein Vapiano-Restaurant eröffnet hat, haben wir dort schon einige der Gerichte durchgetestet. Pizza können sie dort schon wirklich gut, die rustikalen Steinöfen kriegen das einfach besser hin, als die meisten Haushaltsöfen. Aber auch bei Pasta ist die Karte sehr kreativ. Natürlich gibt es auch Gerichte, die mir nicht schmecken, wie beispielsweise die Pasta mit Pfifferlingen, die es in einer der letzten Specials-Karten gab. Die waren einfach nur in Öl ertränkt. Beim nächsten Besuch war ich dann schlauer und hab ganz genau kontrolliert, wieviel Öl und Butter da in die Pfanne wandert – das ist ja ein Vorteil bei Vapiano. Man kann noch aktiv ins Kochgeschehen eingreifen wenn man merkt das wird so nix :-)

Andere Gerichte haben mich dagegen sehr überzeugt. Eins dieser wirklich feinen Gerichte ist die Pastasauce „Salvia“, die eigentlich gar keine richtige Sauce ist. Die Komposition besteht im Wesentlichen aus Salbei, Feta-Käse und halbgetrockneten Tomaten. Die Kombi ist einfach überragend, obwohl es sich um drei sehr geschmacksgebende Zutaten handelt. Irgendwie funktioniert diese Verbindung und keines der Aromen dominiert zu sehr. Man fühlt sich sofort in die Mittelmeer-Gegend versetzt und es fehlt nur noch eine Sonnenliege und schönes Wetter um das Ganze perfekt zu machen.
Da ich zu meinem Geburtstag zwei dieser tollen Pasta-Schalen geschenkt bekommen habe, dachte ich mir es ist wirklich an der Zeit mal eins der Vapiano-Gerichte nachzukochen. Natüüüüürlich musste ich das Ganze noch ein bisschen verbessern, es geht doch immer noch ein Stück leckererererer ;-) Wir haben deshalb noch zusätzlich Pinienkerne und Rucola mit in das Gericht genommen, was sich als seeeeeeeeeeeeeeehr gute Entscheidung herausstellte.IMG_4441IMG_4440

Der Salbei wächst bei uns übrigens das Ganze Jahr über im Garten, weil er wirklich robust ist und auch gut mit unseren Temperaturen zurechtkommt. Im Frühling schneide ich ihn immer wieder stark zurück, dann treiben viele junge Blätter nach.

So nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und präsentiere euch hiermit das Rezept für Pasta „Salvia“ angelehnt an das Gericht aus den Vapiano Restaurants.

⊱ Zutaten für 2 Portionen ⊰

250g Nudeln (wir hatten Gemelli von Barilla)
100g Schafskäse
5 Stück getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
10 Blätter Salbei
2 EL Pinienkerne
2 handvoll Rucola, gewaschen
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

⊱ Zubereitung ⊰

1. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl für einige Minuten anrösten. Währenddessen die Tomaten fein hacken, den Schafskäse zwischen den Fingern in grobe Stücke zerbröseln und die Knoblauchzehe in feine Scheiben schneiden. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

2. Die Pinienkerne aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Tomaten, die Salbeiblätter und den Knoblauch hineingeben und kurz anrösten lassen. Zwei Schöpfer vom Nudelwasser hinzugeben und auf mittlere Hitze zurückstellen. Mit Salz und Pfeffer würzen und weiterköcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist.

3. Die abgeseihten Nudeln zu der Salbei-Tomatenmischung in die Pfanne geben und gut durchschwenken. In zwei Pastaschalen geben und mit dem Rucola, dem zerbröselten Fetakäse sowie den Pinienkernen bestreuen und sofort servieren.

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Ich freue mich, wenn ihr mir einen kurzen Kommentar hinterlasst, wie euch das Gericht geschmeckt hat. Außerdem wollte ich wissen, ob ihr Interesse an weiteren Vapiano-Rezepten habt? Dann könnte ich eine Art kleine „Serie“ daraus machen. Was meint ihr?

Viel Spaß beim Kochen,

eure Lea

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